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Anerkennung – Beteiligung – Problemlösung

Anerkennung – Beteiligung – Problemlösung
Bürgerschaftliches Engagement vor neuen Herausforderungen!?
Dritter Runder Tisch 2011 zum Freiwilligen Engagement in Berlin

Datum: 23.08.2011
Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin
Patin: Emine Demirbüken-Wegner, CDU-Fraktion

Aus der Einladung: “Im Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit zur Förderung der aktiven Bürger­schaft 2011 zeichnen sich neue Herausforderungen ab: Anerkennungskultur und Monetarisierung freiwilligen Engagements geraten in ein wachsendes Span­nungsverhältnis; Teilhabe- und Sinnerwartungen Engagierter reiben sich an der steigenden Nachfrage für unentgeltliche Tätigkeiten im Interesse von Organisatio­nen aller Art, noch verschärft durch das Ende des Zivildienstes und den Aufbau neuer (Hilfs-)Dienste; Politik erwartet von der Gesellschaft Leistungen, die der Staat nicht (mehr) erbringt. Was ist das rechte Maß im Verhältnis von Gesell­schaft, Staat und Unternehmen in der Daseinsvorsorge? Gefordert scheint auch in Berlin Weiterlesen ›

Das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011

Das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011
Ein weiterer engagementpolitischer Meilenstein für Berlin?!
Zweiter Runder Tisch 2011 zum Freiwilligen Engagement in Berlin

Datum: 14.06.2011
Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin
Patin: Ülker Radziwill, SPD-Fraktion
Gast: Staatssekretärin Monika Helbig, Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund, Europabeauftragte und Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement

Aus der Einladung: “Das Internationale Jahr der Freiwilligen 2001 löste seinerzeit auch in Berlin viele engagementpolitische Entwicklungen aus. Die Runden Tische wur­den ins Leben gerufen, der Berliner Freiwilligentag, die “Berliner Charta zum Bürger­schaftlichen Engage­ment” entstand, ebenso “aktiv in Berlin” als Landesnetzwerk Bürger­schaftliches Engagement. Neue Formen freiwilligen Engagements kamen hinzu, zuletzt der Bundesfreiwilligendienst, Thema des ersten Runden Ti­sches 2011. Auch die klas­sischen Ehrenämter stehen in Zeiten raschen demo­grafischen Wan­dels vor Her­ausforderungen. Für welche Entwicklungen, Weiterlesen ›

Der Bundesfreiwilligendienst vor dem Start

Der Bundesfreiwilligendienst vor dem Start
Eine Chance für Berlin!?
Erster Runder Tisch 2011 zum Freiwilligen Engagement in Berlin

Datum: 17.05.2011
Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin
Patin: Minka Dott, MdA, Fraktion Die Linke
Gäste: Dr. Jens Kreuter, bisheriger Bundesbeauftragter für den Zivildienst ⇐ und jetzt im neuen Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) ⇐ zuständig für den Bundesfreiwilligendienst | Staatssekretär für Soziales Rainer-Maria Fritsch, Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales | Galina Bobrova, Marina Petchenko, Konstantin Makarov, Olesja Marchuk und Maksim Sorokin, Gäste des Deutsch-Russischen Austausch (DRA) aus der Udmurtischen Republik (Russland), tätig in der Jugendhilfe und in Jugendämtern

Aus der Einladung: “Die uns schon vertrauten gesetzlich geregelten Freiwilligendienste wie das Freiwillige Soziale Jahr, das Freiwillige Ökologische Jahr und zuletzt die Freiwilligendienste aller Generationen werden in diesem Jahr mit dem Bundesfreiwilligendienst um ein weiteres Format ergänzt. Was bringt diese aus dem bisherigen Zivildienst hervorgegangene neue Engagementmöglichkeit für Berlin, welche Fragen Weiterlesen ›

Bürgerschaftliches Engagement und neue Medien

Bürgerschaftliches Engagement und neue Medien
Erfahrungen, Probleme, Möglichkeiten
Dritter Runder Tisch 2010 zum Freiwilligen Engagement in Berlin

Datum: 06.12.2010
Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin
Paten: Dr. Peter-Rudolf Zotl und Minka Dott, MdA, Fraktion Die Linke
Moderation: Carola Schaaf-Derichs, Treffpunkt Hilfsbereitschaft Landesfreiwilligenagentur Berlin
Einstieg: Dr. Michael Efler – Mehr Demokratie ⇐ | Katarina Peranic – weltbeweger ⇐ | Thomas Rudek – Berliner Wassertisch ⇐

Aus der Einladung ⇐: “Twitter und Facebook haben auch in den Alltag des Bürgerschaftlichen Enga­gements Eingang gefunden. Internetportale versprechen schnelle Zugän­ge und Ausschöpfung vorgeblich brachliegender Potenziale freiwilligen Engage­ments. Soziale Medien sollen Möglichkeiten politischer Teilhabe för­dern. Wir fragen an diesem Runden Tisch nach der Rolle der neuen Medien im “laufen­den Geschäft” des Bürgerschaftlichen Engagements: Welche Er­fahrungen wurden gemacht, wo gibt es Probleme, welche (neuen) Möglich­keiten zeich­nen sich ab?”

Dokumentation:
Materialien: Bürgerschaftliches Engagement und neue Medien | Web 2.0. Einige Beispiele zum Nachlinken ⇐
Fotogalerie: Einige Bildimpressionen vom Dritten Runden Tisch ⇐ im Abgeordnetenhaus – eingefangen von Jo Rodejohann
Es diskutierten: Tobias Baur | Stefanie Beerbaum | Dr. Michael Efler | Diana Gevers | Hannes Jähnert | Werner Moritz | Katarina Peranic | Jo Rodejohann | Thomas Rudek | Carola Schaaf-Derichs | Ricarda Weller | Dr. Peter-Rudolf Zotl an einem Tisch mit 30 angemeldeten Teilnehmenden
Bericht. Runde Tische 2010 zur Förderung des freiwilligen Engagements von Jo Rodejohann: Nachlesen auf ISSUU ⇐ | Direkt zum Download – pdf, 1,52 MB ⇐

Zusammenfassend, all die verschiedenen an diesem lebendigen Tisch ange­sprochenen Aspekte, Ansichten und Erfahrungen mit dem Web 2.0 konnten nur an­gedeutet werden, wurde im Ergebnis deutlich, dass die technischen Mög­lichkeiten der neuen Medien offenbar für das Bürgerschaftliche Engage­ment vielfältige Chancen bereithalten – von der politischen Partizipation bis zum in­ternen Wissensmanagement. Sie zu nutzen und Fallen zu vermeiden stellt ei­ne weitere Herausforderung für freiwilliges Engagement im Vorfeld des kommen­den Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011 – zusätzlich zu denen, die die beiden anderen Runden Tische aufgezeigt haben. Und die Herausforde­rungen hängen alle miteinan­der zusammen: Schnittstel­lenpflege scheint angesagt.

Und auf Facebook dokumentiert: Bilder von freiwilligenmanagement.de ⇐

Auch der Treffpunkt Hilfsbereitschaft, die Landesfreiwilligenagentur Berlin wagt sich jetzt ins WEB 2.0: Zur Berliner Freiwilligenbörse ⇐ auf Facebook: http://www.facebook.com/pages/Berliner-Freiwilligenb%C3%B6rse/192088260829863 ⇐ und zum Thema Teilhabe, Pflege und Sorge auf Twitter: http://twitter.com/BegleitenSorgen ⇐

Zuletzt geprüft und aktualisiert: 31.03.2011

Bürgerschaftliches Engagement im Pflege-Mix

Bürgerschaftliches Engagement im Pflege-Mix
Über Möglichkeiten und Grenzen freiwillig Engagierter in der Pflege, Hilfe und Sorge für alternde Menschen
Zweiter Runder Tisch 2010 zum Freiwilligen Engagement in Berlin

Datum: 02.11.2010
Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin
Patin: Jasenka Villbrandt, MdA, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Moderation: Carola Schaaf-Derichs, Treffpunkt Hilfsbereitschaft Landesfreiwilligenagentur Berlin

Aus der Einladung ⇐: “2008 erwartete die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales einen Zuwachs der Zahl von Menschen mit gesetzlichem Anspruch auf Hilfe zur Pfle­ge von 2007 bis 2030 bei den 85- bis 90-jährigen um rund 110 % und bei den über 90-jährigen um rund 220 %. Es sei eine starke Zunahme der Anzahl hochbetag­ter pflege- und sozialhilfebedürftiger Menschen in Berlin zu erwarten. Wir fragen nach der Rolle freiwilligen Engagements angesichts dieser sich rasch entfalten­den Problemlagen: Erfahrungen, Konzepte, Planungen. Was tut jetzt Not?”

Dokumentation:
Materialien: Ansätze zur Gestaltung des Übergangs zur Pflege in Berlin. Prämissen und Handlungsfelder (2010) ⇐ | Aufgabenbeschreibung. Berliner Unterstützungsstellen für pflegeflankierendes Ehrenamt und Selbsthilfe (2010) ⇐ | Zur demografischen Entwicklung und ihren Auswirkungen auf die ältere Bevölkerung in Berlin (2009) ⇐ | Bürgerschaftliches Engagement im Pflegemix – freiwillige „Pflegebegleiter“ begleiten pflegende Angehörige (2007) ⇐
Fotogalerie: Einige Bildimpressionen vom Zweiten Runden Tisch ⇐; im Abgeordnetenhaus – eingefangen von Jo Rodejohann
Es diskutierten: Theda Blohm | Claus Förster | Dr. Christina Fuhrmann | Anette Lahn | Jo Rodejohann | Carola Schaaf-Derichs | Dr. Gabriele Schlimper | Karin Stötzner | Jasenka Villbrandt | Marlies Wanjura an einem Tisch mit 31 angemeldeten Teilnehmenden
Bericht. Runde Tische 2010 zur Förderung des freiwilligen Engagements von Jo Rodejohann: Nachlesen auf ISSUU ⇐ | Direkt zum Download – pdf, 1,52 MB ⇐

Zusammenfassend, wieder verkürzt, hat dieser Runde Tisch nur eine erste Zwischenbilanz zum Thema Bürgerengagement und Pflege, Hilfe und Sorge für alternde Menschen aufgemacht und vor allem Fragen aufgeworfen: Die grund­legende nach dem offenbar zu klärenden Menschenbild, das hinter Netzwer­ken und Strukturen freiwilligen Engagements in diesem Handlungsfeld steht; weiter die nach der Rolle des Staates im Verhältnis zum Bürgerschaftlichen Engagement, spätestens da, wo Selbsthilfe, wo vorgelagerte gesellschaftliche Akteure und Strukturen (subsidiär) nicht greifen (Kann er sich auch dann aus der Daseins­vorsorge heraushalten?). Vor allem aber ist deutlich geworden, dass die allge­meine Anru­fung Bürgerlichen Engagements als Lösung der anste­henden Al­ternsprobleme eine große und anspruchsvolle Aufgabe auf die Tages­ordnung der Agenda freiwilligen En­gagements auch in Berlin gesetzt hat.

Die Diskussion geht weiter: Auf einem Blog: Freiwillige begleiten und sorgen. Nachrichten aus der Engagementwerkstatt Freiwilligendienste in der Stadt und dem Landesnetzwerk Bürgerengagement „aktiv in Berlin“ http://freiwillige-begleiten-und-sorgen.posterous.com ⇐ und ganz kurz und aktuell auf Twitter: http://twitter.com/BegleitenSorgen ⇐

Zuletzt geprüft und aktualisiert: 31.03.2011

Bürgerschaftliches Engagement & seine Infrastruktur

Bürgerschaftliches Engagement & seine Infrastruktur
Erreichtes, Notwendiges, Wünschenswertes
Erster Runder Tisch 2010 zum Freiwilligen Engagement in Berlin

Datum: 04.10.2010
Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin
Paten: Ülker Radziwill und Rainer-Michael Lehmann, MdA, SPD-Fraktion
Schirmherrin: Carola Bluhm, Senatorin, Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales
Moderation: Carola Schaaf-Derichs, Treffpunkt Hilfsbereitschaft Landesfreiwilligenagentur Berlin

Aus der Einladung ⇐: “Dass Bürgerschaftliches Engagement nicht voraussetzungslos und für sei­nen Er­folg auf gesicherte soziale Infrastrukuren angewiesen ist, diese Not­wendigkeit be­gleitet die Runden Tische seit ihrem ersten Zusammentreffen und hat sie mit ins Leben gerufen. Aber was können Bürgerschaftlich Enga­gierte (noch mehr als bis­her) selbst auf die Beine stellen? Wann und wo ist politische und staatliche Unter­stützung, auch finanziell, für den Aufbau von tragfähigen sozialen Infrastruk­turen nicht nur zu Beginn sondern auf Dauer unverzichtbar? Was macht eine nachhalti­ge Engagementförderung in Berlin im Land und in den Bezirken aus?”

Dokumentation:
Materialien: Engagementförderung als Infrastrukturförderung. Gutachten für das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (2010) ⇐
Fotogalerie: Einige Bildimpressionen vom Ersten Runden Tisch ⇐ im Abgeordnetenhaus – eingefangen von Jo Rodejohann
Es diskutierten: Theda Blohm | Carola Bluhm | Diana Gevers | Wolfgang Hardt | Thomas Kegel | Rainer-Michael Lehmann | Klaus Mielke | Ülker Radziwill | Carola Schaaf-Derichs | Candida Splett | Peter Stawenow an einem Tisch mit 36 angemeldeten Teilnehmenden
Bericht. Runde Tische 2010 zur Förderung des freiwilligen Engagements von Jo Rodejohann: Nachlesen auf ISSUU ⇐ | Direkt zum Download – pdf, 1,52 MB ⇐

Freiwilliges Engagement, so kann dieser Runde Tisch – sicher verkürzt – in sei­nen Ansagen zusammengefasst werden, steht vor neuen herausfordernden Auf­gaben. Sie können vielleicht als ein äußerst aufwändiges, voraussetzungsvolles Schnittstellenmanagement zwischen den diversen Anforderungen und den viel­fältigen Möglichkeiten Bürgerschaftlichen Engagements in Zeiten raschen de­mografischen Wandels beschrieben werden. Die vorhandenen Infrastrukturen sind dafür eine Voraussetzung. Sie müssen aber offensichtlich gestärkt und ermächtigt werden, mit diesen Aufgaben umzugehen, auch auf neue Weisen.

Zuletzt geprüft und aktualisiert: 31.03.2011

Berliner Charta zum Bürgerschaftlichen Engagement. Eine Zwischenbilanz

Berliner Charta zum Bürgerschaftlichen Engagement
Eine Zwischenbilanz nach fünf Jahren
Dritter Runder Tisch 2009 zum Freiwilligen Engagement in Berlin

Datum: 23.11.2009
Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin
Pate: Ülker Radziwill, MdA, SPD-Fraktion
Moderation: Carola Schaaf-Derichs, Treffpunkt Hilfsbereitschaft Landesfreiwilligenagentur Berlin
Dokumentation: Treffpunkt Hilfsbereitschaft Landesfreiwilligenagentur Berlin (Hrsg.), 2010: Dokumentation der Runden Tische 2009. Berlin, 40-68

“Zum ersten Runden Tisch des Jahres 2004 hatte die seinerzeitige Patin, Frau Ülker Radziwill, zur „abschließenden Diskussion der Charta für Bürgerschaft­liches Engagement in Berlin“ geladen, die dann fast auf den Tag genau vor fünf Jahren am 04.11.2004 unterzeichnet wurde. Gut zwei Jahre zuvor hatte die Enquete-Kommission „Zukunft des Bürgerschaftli­chen Engagements“ des Deutschen Bundestages ihren Abschlußbericht vorgelegt. 2005 gründete sich auf der Grundlage der Charta das Landes­netzwerk Bürgerengagement „aktiv in Berlin“, das heute 64 Mitglieder zählt. Zeit also, gemeinsam eine Zwischen­bilanz zu ziehen: Was hat sich getan? Was wurde erreicht? Was steht noch unerledigt auf der Agenda? Was gehört auch auf den Runden Tisch?” (Aus der Einladung)

Bürgerschaftliches Engagement in der (Wirtschafts-)Krise

Bürgerschaftliches Engagement in der (Wirtschafts-)Krise
Bestandsaufnahme – Perspektiven
Zweiter Runder Tisch 2009 zum Freiwilligen Engagement in Berlin

Datum: 03.11.2009
Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin
Pate: Rainer-Michael Lehmann, MdA, FDP-Fraktion
Moderation: Carola Schaaf-Derichs, Treffpunkt Hilfsbereitschaft Landesfreiwilligenagentur Berlin
Einstieg: Jo Rodejohann (KontorZ), Dipl.-Pol.
Dokumentation: Treffpunkt Hilfsbereitschaft Landesfreiwilligenagentur Berlin (Hrsg.), 2010: Dokumentation der Runden Tische 2009. Berlin, 17-39

“Wie wirkt sich die Wirtschaftskrise auf Bürgerschaftliches Engagement und Freiwillige Tätigkeiten in Berlin aus? Welche Erfahrungen machen freiwillige Projekte und Initiativen, klein- und mittelständische gemeinnützige Akteure in der letzten Zeit, wenn sie sich um die nachhaltige Sicherung und Entwicklung der finanziellen Grundlagen einer tragfähigen Infrastruktur bemühen? Gibt es neue Konzepte und Strategien als Antwort? Was kann die engagierte Wirtschaft (noch) leisten? Welche Möglichkeiten wird Förderpolitik im Land und in den Bezirken zukünftig haben? Gibt es neue Akteure im Feld?” (Aus der Einladung)