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Wie kann Bürgerschaftliches Engagement wirkungsvoll organisiert werden – und wie nicht?

Wie kann Bürgerschaftliches Engagement wirkungsvoll organisiert werden – und wie nicht?
Erfahrungen vor Ort & Einsichten aus Forschung und Politik
Dritter Runder Tisch 2012 zum Freiwilligen Engagement in Berlin

Datum: 10.12.2012
Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin
Pate: Alexander Spies, MdA, Piraten-Fraktion

Aus der Einladung: Allein 588 Seiten umfasst der gerade erschienene “Erste Engagementbericht” einer Sach­ver­stän­di­gen­kom­mis­si­on samt zugehöriger Stellungnahme der Bundesregierung im Druck­for­mat des Bun­des­ta­ges, drei Freiwilligensurveys sind seit 1999 erschienen, zusätzlich länderspezifische Auswertungen für fast alle Bundesländer und zu besonderen Themen wie Jugend und Sport, mehrere Engagementmonitore liegen vor, Engagementforschung & (Fach-)Tagungen zeugen immer mehr umfängliche Berichte & Analysen – das Feld wird unübersichtlicher. Im Berliner Abgeordnetenhaus wird voraussichtlich im Frühjahr 2013 ein Un­ter­aus­schuss Bürgerschaftliches Engagement seine Arbeit aufnehmen. Im zwölften Jahr Weiterlesen ›

Freiwillige und ehrenamtliche Tätigkeiten mit Entgelt: Tabu oder Chance ?

Freiwillige und ehrenamtliche Tätigkeiten mit Entgelt: Tabu oder Chance ?
Grauzonen nicht nur beim Bundesfreiwilligendienst
Zweiter Runder Tisch 2012 zum Freiwilligen Engagement in Berlin

Datum: 26.11.2012
Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin
Pate: Sabine Bangert, MdA, Bündnis 90/Die Grünen

Aus der Einladung: Die begleitende Untersuchung zum Bundesfreiwilligendienst der Hertie School of Government in Berlin und des Heidelberger Centrums für soziale Investitionen und Innovationen beobachtet nach dem ersten Jahr, noch immer stehe “das Format vor der Herausforderung, sich zwischen den Polen Engagement und Erwerbsarbeit zu verorten”. Bei einer kürzlichen Tagung zu den Freiwilligensurveys wurde berichtet, dass Berlin bei den über 14-Jährigen gemeinsam mit Hamburg mit 11,1 % die Spitzenposition einnehme bei den freiwillig Engagierten, die ihre Tätigkeit lieber bezahlt sehen würden – mit steigender Tendenz. Gibt es engagement(politische) Bezüge im Programm BerlinArbeit oder in anderen Vorstellungen zu einem Dritten Arbeitsmarkt in Berlin mit seinen 70.000 schwer vermittelbaren Weiterlesen ›

Kommunale Verantwortung und Daseinsvorsorge

Kommunale Verantwortung und Daseinsvorsorge
Welche Rolle kann das Bürgerschaftliche Engagement spielen, welche aber nicht?
Erster Runder Tisch 2012 zum Freiwilligen Engagement in Berlin

Datum: 29.10.2012
Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin
Patin: Ülker Radziwill, MdA, SPD-Fraktion

Aus der Einladung: Die Spannbreite des Themas beleuchten zwei Zitate aus Veröffentlichungen, die wir Ihnen gerne auch zur vorbereitenden Lektüre empfehlen möchten, zum einen eine schon etwas ältere aber gleichwohl noch aktuelle Themenausgabe “Kommunale Daseinsvorsorge und bürgerschaftliches Engagement älterer Menschen” des Informationsdienstes Altersfragen aus dem Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA), zum anderen eine aktuelle Veröffentlichung des langjährigen Ge­schäfts­füh­rer des Lan­des­netz­werks Bür­ger­schaft­li­ches Engagement Bayern, Thomas Röbke, direkt zum Thema:

„Daseins­vorsorge” bedeutet die Schaffung, Sicherung und Entwicklung (notwendiger) sozialer Le­bens­be­din­gun­gen der Bürger. In der Art und Weise der Umsetzung dieses Auf­trags sind die Kom­mu­nen, wie das Recht auf kom­mu­na­le Selbstverwaltung nach Art. 28 Abs. 2 GG ⇐ zeigt Weiterlesen ›

Anerkennung – Beteiligung – Problemlösung

Anerkennung – Beteiligung – Problemlösung
Bürgerschaftliches Engagement vor neuen Herausforderungen!?
Dritter Runder Tisch 2011 zum Freiwilligen Engagement in Berlin

Datum: 23.08.2011
Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin
Patin: Emine Demirbüken-Wegner, MdA, CDU-Fraktion

Aus der Einladung: “Im Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit zur Förderung der aktiven Bürger­schaft 2011 zeichnen sich neue Herausforderungen ab: Anerkennungskultur und Monetarisierung freiwilligen Engagements geraten in ein wachsendes Span­nungsverhältnis; Teilhabe- und Sinnerwartungen Engagierter reiben sich an der steigenden Nachfrage für unentgeltliche Tätigkeiten im Interesse von Organisatio­nen aller Art, noch verschärft durch das Ende des Zivildienstes und den Aufbau neuer (Hilfs-)Dienste; Politik erwartet von der Gesellschaft Leistungen, die der Staat nicht (mehr) erbringt. Was ist das rechte Maß im Verhältnis von Gesell­schaft, Staat und Unternehmen in der Daseinsvorsorge? Gefordert scheint auch in Berlin Weiterlesen ›

Das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011

Das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011
Ein weiterer engagementpolitischer Meilenstein für Berlin?!
Zweiter Runder Tisch 2011 zum Freiwilligen Engagement in Berlin

Datum: 14.06.2011
Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin
Patin: Ülker Radziwill, MdA, SPD-Fraktion
Gast: Staatssekretärin Monika Helbig, Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund, Europabeauftragte und Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement

Aus der Einladung: “Das Internationale Jahr der Freiwilligen 2001 löste seinerzeit auch in Berlin viele engagementpolitische Entwicklungen aus. Die Runden Tische wur­den ins Leben gerufen, der Berliner Freiwilligentag, die “Berliner Charta zum Bürger­schaftlichen Engage­ment” entstand, ebenso “aktiv in Berlin” als Landesnetzwerk Bürger­schaftliches Engagement. Neue Formen freiwilligen Engagements kamen hinzu, zuletzt der Bundesfreiwilligendienst, Thema des ersten Runden Ti­sches 2011. Auch die klas­sischen Ehrenämter stehen in Zeiten raschen demo­grafischen Wan­dels vor Her­ausforderungen. Für welche Entwicklungen, Weiterlesen ›

Der Bundesfreiwilligendienst vor dem Start

Der Bundesfreiwilligendienst vor dem Start
Eine Chance für Berlin!?
Erster Runder Tisch 2011 zum Freiwilligen Engagement in Berlin

Datum: 17.05.2011
Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin
Patin: Minka Dott, MdA, Fraktion Die Linke
Gäste: Dr. Jens Kreuter, bisheriger Bundesbeauftragter für den Zivildienst ⇐ und jetzt im neuen Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) ⇐ zuständig für den Bundesfreiwilligendienst | Staatssekretär für Soziales Rainer-Maria Fritsch, Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales | Galina Bobrova, Marina Petchenko, Konstantin Makarov, Olesja Marchuk und Maksim Sorokin, Gäste des Deutsch-Russischen Austausch (DRA) aus der Udmurtischen Republik (Russland), tätig in der Jugendhilfe und in Jugendämtern

Aus der Einladung: “Die uns schon vertrauten gesetzlich geregelten Freiwilligendienste wie das Freiwillige Soziale Jahr, das Freiwillige Ökologische Jahr und zuletzt die Freiwilligendienste aller Generationen werden in diesem Jahr mit dem Bundesfreiwilligendienst um ein weiteres Format ergänzt. Was bringt diese aus dem bisherigen Zivildienst hervorgegangene neue Engagementmöglichkeit für Berlin, welche Fragen Weiterlesen ›

Bürgerschaftliches Engagement und neue Medien

Bürgerschaftliches Engagement und neue Medien
Erfahrungen, Probleme, Möglichkeiten
Dritter Runder Tisch 2010 zum Freiwilligen Engagement in Berlin

Datum: 06.12.2010
Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin
Paten: Dr. Peter-Rudolf Zotl und Minka Dott, MdA, Fraktion Die Linke
Moderation: Carola Schaaf-Derichs, Treffpunkt Hilfsbereitschaft Landesfreiwilligenagentur Berlin
Einstieg: Dr. Michael Efler – Mehr Demokratie ⇐ | Katarina Peranic – weltbeweger ⇐ | Thomas Rudek – Berliner Wassertisch ⇐

Aus der Einladung ⇐: “Twitter und Facebook haben auch in den Alltag des Bürgerschaftlichen Enga­gements Eingang gefunden. Internetportale versprechen schnelle Zugän­ge und Ausschöpfung vorgeblich brachliegender Potenziale freiwilligen Engage­ments. Soziale Medien sollen Möglichkeiten politischer Teilhabe för­dern. Wir fragen an diesem Runden Tisch nach der Rolle der neuen Medien im “laufen­den Geschäft” des Bürgerschaftlichen Engagements: Welche Er­fahrungen wurden gemacht, wo gibt es Probleme, welche (neuen) Möglich­keiten zeich­nen sich ab?”

Dokumentation:
Materialien: Bürgerschaftliches Engagement und neue Medien | Web 2.0. Einige Beispiele zum Nachlinken ⇐
Fotogalerie: Einige Bildimpressionen vom Dritten Runden Tisch ⇐ im Abgeordnetenhaus – eingefangen von Jo Rodejohann
Es diskutierten: Tobias Baur | Stefanie Beerbaum | Dr. Michael Efler | Diana Gevers | Hannes Jähnert | Werner Moritz | Katarina Peranic | Jo Rodejohann | Thomas Rudek | Carola Schaaf-Derichs | Ricarda Weller | Dr. Peter-Rudolf Zotl an einem Tisch mit 30 angemeldeten Teilnehmenden
Bericht. Runde Tische 2010 zur Förderung des freiwilligen Engagements von Jo Rodejohann: Nachlesen auf ISSUU ⇐ | Direkt zum Download – pdf, 1,52 MB ⇐

Zusammenfassend, all die verschiedenen an diesem lebendigen Tisch ange­sprochenen Aspekte, Ansichten und Erfahrungen mit dem Web 2.0 konnten nur an­gedeutet werden, wurde im Ergebnis deutlich, dass die technischen Mög­lichkeiten der neuen Medien offenbar für das Bürgerschaftliche Engage­ment vielfältige Chancen bereithalten – von der politischen Partizipation bis zum in­ternen Wissensmanagement. Sie zu nutzen und Fallen zu vermeiden stellt ei­ne weitere Herausforderung für freiwilliges Engagement im Vorfeld des kommen­den Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011 – zusätzlich zu denen, die die beiden anderen Runden Tische aufgezeigt haben. Und die Herausforde­rungen hängen alle miteinan­der zusammen: Schnittstel­lenpflege scheint angesagt.

Und auf Facebook dokumentiert: Bilder von freiwilligenmanagement.de ⇐

Auch der Treffpunkt Hilfsbereitschaft, die Landesfreiwilligenagentur Berlin wagt sich jetzt ins WEB 2.0: Zur Berliner Freiwilligenbörse ⇐ auf Facebook: http://www.facebook.com/pages/Berliner-Freiwilligenb%C3%B6rse/192088260829863 ⇐ und zum Thema Teilhabe, Pflege und Sorge auf Twitter: http://twitter.com/BegleitenSorgen ⇐

Zuletzt geprüft und aktualisiert: 31.03.2011

Bürgerschaftliches Engagement im Pflege-Mix

Bürgerschaftliches Engagement im Pflege-Mix
Über Möglichkeiten und Grenzen freiwillig Engagierter in der Pflege, Hilfe und Sorge für alternde Menschen
Zweiter Runder Tisch 2010 zum Freiwilligen Engagement in Berlin

Datum: 02.11.2010
Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin
Patin: Jasenka Villbrandt, MdA, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Moderation: Carola Schaaf-Derichs, Treffpunkt Hilfsbereitschaft Landesfreiwilligenagentur Berlin

Aus der Einladung ⇐: “2008 erwartete die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales einen Zuwachs der Zahl von Menschen mit gesetzlichem Anspruch auf Hilfe zur Pfle­ge von 2007 bis 2030 bei den 85- bis 90-jährigen um rund 110 % und bei den über 90-jährigen um rund 220 %. Es sei eine starke Zunahme der Anzahl hochbetag­ter pflege- und sozialhilfebedürftiger Menschen in Berlin zu erwarten. Wir fragen nach der Rolle freiwilligen Engagements angesichts dieser sich rasch entfalten­den Problemlagen: Erfahrungen, Konzepte, Planungen. Was tut jetzt Not?”

Dokumentation:
Materialien: Ansätze zur Gestaltung des Übergangs zur Pflege in Berlin. Prämissen und Handlungsfelder (2010) ⇐ | Aufgabenbeschreibung. Berliner Unterstützungsstellen für pflegeflankierendes Ehrenamt und Selbsthilfe (2010) ⇐ | Zur demografischen Entwicklung und ihren Auswirkungen auf die ältere Bevölkerung in Berlin (2009) ⇐ | Bürgerschaftliches Engagement im Pflegemix – freiwillige „Pflegebegleiter“ begleiten pflegende Angehörige (2007) ⇐
Fotogalerie: Einige Bildimpressionen vom Zweiten Runden Tisch ⇐; im Abgeordnetenhaus – eingefangen von Jo Rodejohann
Es diskutierten: Theda Blohm | Claus Förster | Dr. Christina Fuhrmann | Anette Lahn | Jo Rodejohann | Carola Schaaf-Derichs | Dr. Gabriele Schlimper | Karin Stötzner | Jasenka Villbrandt | Marlies Wanjura an einem Tisch mit 31 angemeldeten Teilnehmenden
Bericht. Runde Tische 2010 zur Förderung des freiwilligen Engagements von Jo Rodejohann: Nachlesen auf ISSUU ⇐ | Direkt zum Download – pdf, 1,52 MB ⇐

Zusammenfassend, wieder verkürzt, hat dieser Runde Tisch nur eine erste Zwischenbilanz zum Thema Bürgerengagement und Pflege, Hilfe und Sorge für alternde Menschen aufgemacht und vor allem Fragen aufgeworfen: Die grund­legende nach dem offenbar zu klärenden Menschenbild, das hinter Netzwer­ken und Strukturen freiwilligen Engagements in diesem Handlungsfeld steht; weiter die nach der Rolle des Staates im Verhältnis zum Bürgerschaftlichen Engagement, spätestens da, wo Selbsthilfe, wo vorgelagerte gesellschaftliche Akteure und Strukturen (subsidiär) nicht greifen (Kann er sich auch dann aus der Daseins­vorsorge heraushalten?). Vor allem aber ist deutlich geworden, dass die allge­meine Anru­fung Bürgerlichen Engagements als Lösung der anste­henden Al­ternsprobleme eine große und anspruchsvolle Aufgabe auf die Tages­ordnung der Agenda freiwilligen En­gagements auch in Berlin gesetzt hat.

Die Diskussion geht weiter: Auf einem Blog: Freiwillige begleiten und sorgen. Nachrichten aus der Engagementwerkstatt Freiwilligendienste in der Stadt und dem Landesnetzwerk Bürgerengagement „aktiv in Berlin“ http://freiwillige-begleiten-und-sorgen.posterous.com ⇐ und ganz kurz und aktuell auf Twitter: http://twitter.com/BegleitenSorgen ⇐

Zuletzt geprüft und aktualisiert: 31.03.2011